Montag, 20. Juli 2009

lip10 Who is this? Old postcard




Anybody know horse and rider? When was it taken? Thanks

Marcia

New SRS Reithall in Heldenberg

From the Niederösterreich Nachrichten :

Heldenberg wird eine Schule für Lipizzaner

Das Sommerquartier der Lippizaner am Heldenberg wird zu einem Ausbildungszentrum für die Hengste ausgebaut. Geplant: Reithalle für 300 Zuschauer

Heldenberg im Bezirk Hollabrunn wird in Zukunft noch enger mit Österreichs Aushängeschild, den weißen Lipizzanern, verbunden sein. Derzeit ist dort das Sommerquartier der weißen Hengste untergebracht, wo die Tiere bis 15. August ihren „Urlaub“ verbringen. Im Frühjahr 2010 wird dort dann auch das Ausbildungszentrum für die Pferde sein. Der Grund: Platzmangel in der Spanischen Hofreitschule in Wien.

„Wir brauchen mehr Platz. In Wien, wo bisher die Hengste ausgebildet worden sind, haben wir keinen Platz mehr. Piber ist der optimale Standort für die Zucht, doch wir können in Piber die Hengste nicht ausbilden, der Weg von Wien ist einfach zu weit. Der Heldenberg ist näher“, so Erwin Klissenbauer, der Wirtschaftsdirektor der Spanischen Hofreitschule, im Gespräch mit der NÖN.

Die Idee ist nicht neu. Schon im Vorjahr hatte Generaldirektorin Elisabeth Gürtler bei einem Besuch des Sommerquartiers am Heldenberg derartige Andeutungen gemacht.Noch im Sommer sollen nun die behördlichen Genehmigungen für den Bau der Trainingshalle eingeholt werden, noch heuer will man das Fundament dafür errichten. Die Fertigstellung ist für den März bzw. den April des kommenden Jahres geplant. Geschätzte Kosten des Ausbaus: 600.000 bis 800.000 Euro.

Die Reithalle selbst wird dann für zirka 300 Zuschauer Platz bieten. Einmal pro Woche soll die Möglichkeit geboten werden, beim Training zuzusehen. Klissenbauer: „Da darf man sich aber nicht gleich die spektakulären Sprünge erwarten, dafür wird es einmal pro Jahr eine professionelle Vorstellung geben.“Am Beginn werden zehn bis fünfzehn Lipizzaner am Heldenberg ausgebildet werden. Letztendlich könnten es dann aber bis zu 30 Pferde sein.

Lipizzaner seit 2005 in NÖ
Das Sommerquartier am Heldenberg wird von der Spanischen Hofreitschule seit dem Jahr 2005 genutzt. Im selben Jahr hatte die Landesausstellung „Zeitreise Heldenberg“ stattgefunden, wobei drei Vorstellungen der besonderen Pferde auf einem eigens errichteten Open-Air-Veranstaltungsplatz gegenüber dem Englischen Garten stattgefunden hatten. Bis auf das Jahr 2007, als einige Pferde erkrankt waren, konnten Gäste jedes Jahr die Stallungen mit den Lipizzanern besichtigen. Derzeit sind 81 Pferde im Sommerquartier der Hofreitschule untergebracht.

Die Hofreitschule selbst wird das neue Ausbildungszentrum nicht speziell touristisch vermarkten. Dennoch bedeutet es für die Region eine große Aufwertung. Wirtschaftsdirektor Klissenbauer: „Selbstverständlich werden wir in unseren Aussendungen auf das Ausbildungszentrum hinweisen.“

Gen.Patton and the Lipizzaners




The 2nd Armored Cavalry Group

Of the many famous photographs of Patton taken before his death, there was one of him in Salzburg, Austria, on a white horse. It showed Patton in uniform and helmet proudly astride a magnificent Lipizzaner stallion named Favory Africa. The Lipizzaner had been chosen by Adolf Hitler as a present for Japan's Emperor Hirohito, a gift that Patton had made sure was never delivered.
Both pictures of Patton on horseback appear to be the same horse, Favory Africa.



In appreciation of Gen. Patton's personal involvement on behalf of the Spanish Riding School, the Austrians presented him with a white stallion named Pluto XX and several mares, which he sent back to the United States.

Sonntag, 19. Juli 2009

reit unfaelle und pferde launen




Horses and riders having some problems. If you are a horse person, you can sympathise with these predicaments.

Military Horses




Military horses were not only a means of transportation. A soldiers' life depended on his equine partner. Always together, whether in camp or under fire, their relationship went deep. Knowing each other so well meant they fought as a single unit, a very effective fighting machine. A mounted soldier learned to work with his horse, to balance his horse and himself, to create the latent energy needed for a charge or hand to hand combat.
It is from these military men and horses that the art of Dressage has been developed and passed from generation to generation.

Freitag, 17. Juli 2009

„Ich habe mich nicht an die Spitze gekauft“ (FAZ.net)

12. Juli 2009 Haya bint al Hussein, die 35 Jahre alte Tochter des verstorbenen Königs Hussein von Jordanien, führt die in die Krise geratene Internationale Reiterliche Vereinigung seit Mai 2005. Kraft ihres Amtes ist sie auch Mitglied des Internationalen Olympischen Komitees (IOC). Prinzessin Haya ist verheiratet mit dem Regenten von Dubai, Scheich Mohammed bin Rashid al Maktoum. Die Präsidentin des Weltverbands der Reiter spricht im F.A.Z.-Interview über Männer, Macht und blaue Briefe.

Sie haben vorige Woche in Aachen erklärt, Sie seien überzeugt davon, dass Isabell Werth trotz des positiven DopingTests bei ihrem Pferd unschuldig ist. Wie kommen Sie denn darauf?

Es stimmt, in ihrem Pferd war eine Doping-Substanz. Aber ihr Fall ist ganz typisch - für einen Reiter, der von seinem Tierarzt sehr schlecht beraten wurde. Ein Reiter kann nicht sein sportliches Niveau erreichen und gleichzeitig einen Hochschulabschluss in Medizin machen.

Damit argumentieren Sie gegen das eigene Regelwerk, das dem Reiter die ganze Verantwortung zuspricht. Wieso?

Ich weiß, ich sollte eigentlich keinen Kommentar zu ihrer Schuld oder Unschuld abgeben. Ich bin froh, dass ein unabhängiges Tribunal dafür zuständig ist. Was ich sage, wird dieses Gericht nicht beeinflussen. Aber auf menschlicher Ebene will ich sagen, dass sie eine sehr intelligente Person ist, die viel dafür geopfert hat, unseren Sport voranzubringen, eine wundervolle Karriere aufzubauen und dafür zu sorgen, dass die Fahne ihres Landes gehisst wird. Ich glaube nicht eine Sekunde, dass sie all das wegwerfen würde. Das ist unmöglich.

Sie wird aber wohl trotzdem wegen Dopings verurteilt werden.

Sie kann stolz sein, dass ihr Fall den Druck auf die FEI erhöht, Doping ganz oben auf die Agenda zu setzen. Es gibt nichts Wichtigeres, als sich diesem Feind zu stellen.

Und dazu taugen Ihre Regeln nicht?

Dieser Fall zeigt deutlich, dass die aktuellen Regeln total wirr sind, was die Rolle der Athleten angeht. Wir haben keine klare Unterscheidung zwischen Doping und Medikation. Überhaupt fehlt die Klarheit. Wir müssen die Regeln wirklich ändern.

Auch die Frage der Sanktionen ist unklar. Der Weltreiterverband FEI verhängt üblicherweise nur ein paar Monate Sperre. Jetzt schlägt die „FEI-Kommission für sauberen Sport“ vor, die in allen anderen Sportarten übliche Regelstrafe von zwei Jahren Sperre einzuführen. Wird das kommen?

Die Kommission für sauberen Sport, deren Vorsitzender Arne Ljungqvist ist, der Vizepräsident der Welt-Anti-Doping-Agentur, macht eine sehr wichtige Arbeit. Sicherlich hat uns auch die Frage der Strafen in die schwierige Situation gebracht, in der wir heute sind. Die Wirkung der Geldstrafen war gleich null. Und die der Sperren auch. Zusammen mit den Unklarheiten auf der Verbotsliste war unsere jetzige Situation unvermeidlich. Schon vor meiner Zeit wurde eine Task Force zum Thema Medikation gegründet, die versuchte, das Problem anzugehen, aber offensichtlich ging ihre Arbeit nicht tief genug. Ich denke, wir machen es uns zu einfach mit dem Versuch, dem Druck in den Medien zu entkommen, indem wir mit dem Finger auf Athleten zeigen und sagen: Sie müssen bestraft werden, und wir sind völlig unschuldig. Die Wahrheit ist, wir müssen die Verantwortung für die aktuelle Lage übernehmen. Wir waren nachlässig.

Wann werden die Strafmaße erhöht?

Wenn die Nationalverbände die Vorschläge der Ljungqvist-Kommission für gut befinden, werden sie in der nächsten Generalversammlung im November beschlossen. Dann würden sie im Januar nächsten Jahres in Kraft treten.

Der deutsche Verband ist der Überzeugung, dass die FEI ihm nicht besonders gewogen ist und Deutschland als Doper-Nation hinstellen will. Fühlen sich die deutschen Funktionäre zu Unrecht verfolgt?

Deutschland ist ein Riese in unserem Sport. Mit Riesen aber ist es so: Wenn etwas Gutes oder Schlechtes passiert, haben sie immer den größten Anteil daran. Gemessen an der Zahl der deutschen Reiter, ist es natürlich, dass das Problem zuerst hier ans Licht kommt und erst später im Rest der Welt. Doch das Doping-Problem gibt es überall.

Den größten Widerstand erfahren Sie durch die Europäer. Die führenden Reiternationen sagen, sie hätten das Vertrauen in Ihre Führung verloren. Wie konnte es dazu kommen?

Es gibt Presseberichte, in denen ich als eine Person hingestellt werde, die vom Arabischen Golf kommt, aus Dubai, und deshalb daran gewöhnt ist, Macht auszuüben. Als entscheidender Faktor wird benannt, dass ich mit einem der mächtigsten Männer der Welt verheiratet bin. In Wahrheit war einer der Hauptgründe, warum die Pferdesport-Gemeinschaft mich gewählt hat, dass ich in Europa aufgewachsen bin. Und dass ich meine Erziehung, was Pferde und Sport angeht, in Europa bekommen habe. Und dass ich ein sehr normales Leben geführt habe und mein Vater mich ermutigt hat, Schritt für Schritt meinen Weg im Pferdesport zu gehen. Ich habe mich nicht auf die Macht des Geldes verlassen und mich nicht an die Spitze gekauft.

In Ihrem Manifest, das Sie vor der Wahl 2005 verbreiten ließen, haben Sie im ersten Präsidentschaftsjahr zehn Millionen Schweizer Franken als Entwicklungshilfe versprochen. Ihre Kritiker werfen Ihnen vor, damit hätten Sie sich die Stimmen der kleinen Länder gesichert.

Europa macht es sich leicht, zu sagen, nur die kleinen Länder unterstützten mich. Aber Amerika ist kein kleines Entwicklungsland, und es gibt noch andere, die mich unterstützt haben und meinen Weg als den richtigen gesehen haben.

Womit erklären Sie sich dann den anhaltenden Gegenwind?

Wenn es Veränderungen gibt, bekommen die Leute Angst.

Unter den Hauptamtlichen in Lausanne sollen Angst und Schrecken herrschen. Unter anderem haben Sie bereits Ihren vierten Generalsekretär. Auch der Chefveterinär hat die FEI verlassen.

In meinem Manifest habe ich gesagt, wir müssen eine serviceorientierte Organisation werden. Das geht nicht mit Leuten, die strikt von neun bis fünf arbeiten und glauben, sie hätten ein Erbrecht, zu bleiben. Viele der europäischen Verbände erwarteten, dass ich alle Personalien mit ihnen diskutiere - wenn einer der Hauptamtlichen gehen musste, zurücktrat oder um Entlassung bat. Aber ich hätte das doch nicht mit 15 europäischen Ländern diskutieren können - und nicht mit dem Rest der Welt. Und die Leute haben ein Recht auf Diskretion. Die europäischen Länder hatten aber das Gefühl, sie hätten die Kontrolle verloren. Sie hatten sich viel zu sehr daran gewöhnt, dass sie alles kontrollierten. Eine sehr wichtige Aufgabe sehe ich darin, die Autorität des Weltverbandes wiederherzustellen.

Nun droht Europa mit einem eigenen Verband.

Die Europäer werden den Sport immer dominieren. Ich muss ihnen vielleicht deutlicher machen, dass ich davon überzeugt bin. Seit 15 Jahren diskutieren die europäischen Föderationen darüber, einen eigenen Verband zu gründen, das Problem habe ich nicht verursacht. Ich fände es aber furchtbar, wenn es passieren würde. Es wäre sehr kurzsichtig von den Europäern, jetzt unsere Familie zu spalten, weil sie mit mir persönliche Probleme haben.

Werden Sie im nächsten Jahr für vier weitere Jahre kandidieren?

Ja. Danach sind sie mich los.

Die Auseinandersetzung mit Europa ist viel aggressiver geworden, seit der FEI-Vorstand versucht hat, sein eigenes Mitglied, den Deutschen Hanfried Haring, zu suspendieren. Begründung war, er sei Mitwisser im Medikationsfall von Marco Kutscher gewesen und habe die FEI nicht informiert. Haring ist Vorsitzender einer der beiden europäischen Ländergruppen, weshalb es hieß, Sie wollten vor allem einen unbequemen Kritiker kaltstellen. Bereuen Sie diesen Schritt?

Nein. Über dem Kopf eines unserer Vorstandsmitglieder schwebte ein Fragezeichen, weil er in einen laufenden Fall verwickelt ist. Er ist schließlich an Entscheidungsprozessen beteiligt, in denen es auch um unser Engagement für den sauberen Sport geht. Ziel war es nicht, ihn für schuldig oder unschuldig zu erklären. Wir wollten ihn nur bitten, sich zurückzuziehen, bis der Fall geklärt sein würde. So etwas passiert in jeder normalen Organisation der Welt. Es war nicht persönlich gemeint.

Er nahm es aber persönlich. Zumal Ihr Versuch am FEI-Sportgericht scheiterte.

Ich habe nicht mit ihm darüber gesprochen. Aber wir im Vorstand sind uns einig, dass wir uns der Entscheidung fügen und ihn weiterhin wie ein Vorstandsmitglied behandeln werden. Wir werden sehen, was die Untersuchung erbringt. Ich hoffe, dass unser Sportgericht in Zukunft mutig genug sein wird, zu sehen, dass niemand über dem Gesetz steht. Auch innerhalb des Verbandes. Das ist ein neuer Weg für die FEI, aber darum geht es bei den Themen Good Governance und Transparenz.

Da kommt man automatisch auf den Doping-Fall Ihres Ehemannes, dessen Di-stanzpferd positiv auf Testosteron und das Psychopharmakon Guanabenz getestet wurde. Was ist denn da der Unterschied zu Harings Rolle im Fall Marco Kutscher? Warum haben Sie sich nicht selbst suspendieren lassen bis zur Klärung, sondern lediglich erklärt, sich herauszuhalten zu wollen?

Ich wusste nichts von seinem Doping-Fall, und unglücklicherweise wusste er auch nichts davon. Das ist der wichtigste Punkt: Nach unseren Regeln ist die verantwortliche Person für einen Doping-Fall der Reiter. In den Vereinigten Arabischen Emiraten und anderen Ländern, wo das Distanzreiten verbreitet ist, wird so viel Geld investiert, dass dieser Sport explosionsartig gewachsen ist. Die Reiter sind nicht durch die normale Schule gegangen, wie der Rest unseres Sports sie durchgemacht hat. Darum hat das Distanzreiten sich in eine Richtung entwickelt, wo Besitzer Hunderte von Pferden haben können, mit deren Training sie nichts zu tun haben. Sie können am Tag des Wettkampfs aufkreuzen und wissen manchmal nicht einmal, welche Farbe das Pferd hat, mit dem sie starten werden. Das ist falsch, und ich hoffe, dass die Leute am Fall meines Mannes erkennen, dass sie ihre Verantwortung akzeptieren müssen und alles über die Vorbereitung ihres Pferdes wissen müssen, bevor sie aufsteigen und losreiten. Ich verstehe, dass es aussieht, als wäre ich als Präsidentin wegen dieses Falles angreifbar. Solange meine Familie Wettkämpfe bestreitet, wird das eine Schwäche bleiben. Ich habe immer gefürchtet, dass so etwas passieren würde.

Und doch ist er Ihr Mann und nicht nur Mitglied Ihres Verbandes wie im Fall Kutscher und Haring.

Ich sehe mich in diesem Fall nicht in der Verantwortung. Ich wäre sehr stolz, wenn die FEI ihn behandeln würde, wie es sich gehört, und er würde das genauso sehen. Es sollte keine Sonderrolle für ihn geben.

Es heißt ja immer, Sie wollten Distanzreiten ins olympische Programm bringen, um Ihrem Mann einen Gefallen zu tun. Wie weit sind Sie damit?

Lassen Sie mich klar sagen, dass ich kein Szenario sehe, in dem Distanzreiten olympisch werden kann. Ich bemühe mich auch nicht darum. Ich glaube nicht, dass diese Disziplin genug Struktur hat, und denke, dass noch viel Arbeit nötig ist, damit sie ein vollwertiges Mitglied der Sportfamilie wird. Kommerziell ist sie noch kein erfolgreiches Produkt. Wir haben Diskussionen über das Wohl der Pferde, wir haben erhebliche Doping-Probleme. Ein Kriterium des IOC ist außerdem die Historie eines Sports. Dieser Sport ist siebzehn oder neunzehn Jahre alt - da kann er nicht in Konkurrenz mit Springen oder Dressur treten. Auch nicht mit Voltigieren, was mehr Chancen hätte, wenn wir es versuchen würden.

Das dürfte den Wünschen Ihres Mannes nicht entsprechen.

Mein Vater vermittelte mir ein Leben mit Pferden. Und das war, wie ich hoffe, einer der Gründe, warum mein Mann mich geheiratet hat. Aber nicht, um meine Rolle in diesem Sport auszunutzen. Wir versuchen beide nicht, Distanzreiten ins olympische Programm zu drücken.

Sie haben aber vor einiger Zeit einer englischen Fachzeitschrift ein Interview gegeben, in dem sie vor allem Dressur und Vielseitigkeit harsch kritisieren und ihr Verbleiben bei Olympia in Frage stellen. Wieso?

Wenn es ernsthafte Probleme gibt, muss ich sie benennen, vor allem, wenn unsere Mitglieder versuchen, sie einfach auszusitzen. Unsere Beziehungen zum Internationalen Olympischen Komitee hängen nicht mehr von Einzelpersonen ab. Mittlerweile arbeitet das IOC mit Zahlen und Fakten. Zuschauerzahlen, Übertragungszeiten und Einschaltquoten, Verbreitung, Todesfälle im Sport, Doping-Fälle. Ich habe eine Warnung vom IOC bekommen, dass wir in der Vielseitigkeit die Sicherheit verbessern müssen. Und in der Dressur wurden wir gewarnt, dass das Richtersystem intransparent ist. Es gab deshalb Kritik in Hongkong. Wir hatten das Problem im Vorstand schon zwei Jahre vorher angesprochen, aber es ging einfach immer so weiter, die technischen Komitees reagierten nicht. Als es so schlimm wurde, dass ich die Briefe vom IOC bekam, musste ich handeln.

In der Dressur haben Sie bei der letzten Generalversammlung das ganze Komitee zum Rücktritt veranlasst.

So sind wir dem Problem begegnet. Ich freue mich auf die Arbeit, die die Task Force leisten wird. Die konkreten Ergebnisse werden das IOC zufriedenstellen. Und auch in der Vielseitigkeit werden wir das Problem angehen.

Wer hat diese Briefe geschrieben? Die Programmkommission des IOC?

Die Briefe waren von Präsident Rogge persönlich unterschrieben.

Das Gespräch führte Evi Simeoni.

Montag, 13. Juli 2009

KL-Rosana




Andreas asked me to post a picture of our 4 years old mare ( Maestoso Toscana-94 x KL-Rigoletta). Maybe you will meet her soon in Vienna, Andreas. I hope so!

Dienstag, 7. Juli 2009

Maler Ludwig Koch




An article from the October 1924 "New York Times" about Maler Ludwig Koch of Austria, a very talented equestrian artist.

Monday, Oct. 24, 1927
Over two months ago an old man watched ship reporters interviewing celebrities on the deck of a boat. He himself was not annoyed by their yapping curiosity. When he stepped into the streets of Manhattan, he made no comments on the U. S. women, the tall buildings or the roaring subways but looked with intense interest at two large dappled-greys who were tugging a truck wagon along the cobbles of the waterfront avenue.
He, Maler Ludwig Koch of Austria, had been invited by the U. S. Polo Association, members of which had heard him spoken of abroad as "the finest painter of horses in the world," to come to the U. S. and make pictures of the International Polo matches. The Association urged 500 notables to visit the studio of Artist Koch at No. 127 Fulton Ave., Hempstead, L. I. Of the 500, one came to the studio. It became obvious to Artist Koch that in the U. S., unlike Europe where his works hang in museums, where artists speak of him almost with reverence, where an invitation to his studio make its bearer glad, he was unknown. In the white cottage in Hempstead he painted polo ponies and portraits of their owners brilliantly, surely, with a perfection born of complete knowledge. Last week art critics who had forgotten Maler Ludwig Koch, painter of horses, were shamed by able polo expert for the New York World, Peter Vischer.* Expert Vischer listened to the old artist speaking of the days, long before the War, when he had lived in Vienna, ridden through misted bridle paths with noblemen in red coats and silver spurs, painted Lippiza and Kladrub, horses of the Emperor Franz Josef. Then Expert Vischer looked at some of the paintings. Always admired first by horsemen, then by artists who saw the anatomical precision, the speed and effort of the running horses, the Academician composition and texture of his work, Artist Koch was rediscovered by the World's polo expert, whose article was printed at the head of the art section. Ignorant skeptics were convinced when they went to look at the picture of Perico, polo pony, "made," said Artist Koch, "in a few hours and 40 years;" at the great canvas "No More War," a picture of horses, fleeing from the sound of artillery, rearing in terror against the sharp reins of barbed wire. Artist Koch will exhibit again shortly; upon the result will decide whether to stay in the U. S. or return to Europe.


Kisses
Romy

Backstage at the Spanische Hofreitschule

Excuse the technical stupidity, but I thought H & D members might enjoy this video clip from April 2009, which shows footage from morning training and also a visit to the Stallburg, including the great Conversano Dagmar, and my own personal favourite, the dragonish Pluto Bellornata (also to be seen in the Morgenarbeit performing some impressive Wechsel Eins!) I was fascinated by the footage of Herr Bauer long-reining a horse who appears to be Conversano Undine I - but don't quote me on that!

Montag, 6. Juli 2009

Lipizzan




This is a foto from Col.Podhajsky's book, "The White Stallions of Vienna". It is taken in the same place as the foto in the previous post 'Who and Where is this'.
There is no description of the foto. It is a color plate added after the book was printed, so I don't know if it is in every edition.There are several color plates and none of them has a description! But in this one, you can see the riders face and it may be easier to identify him.

Kisses
Romy

Piber meets Vienna

An Introduction to the Federal Stud Piber

During the first three weeks in July, when the Lipizzaner Stallions are taking their summer break in Lower Austria, the young stars pay a visit to Vienna. In addition to the foals and their mothers, carriage presentations with tandems and four-in-hands in traditional uniforms and historic carriages are shown. This special programme is presented in German and English.

Ticket price: seats € 14,- to € 30,-, standing room € 10,-


Tickets & Info


    Venue

    Spanische Hofreitschule

    Hofburg
    Michaelerplatz 1
    1010 Vienna



    Current Times

    • Tue, 07.07.09, 11:00-12:00h
    • Wed, 08.07.09, 11:00-12:00h
    • Thu, 09.07.09, 11:00-12:00h
    • Fri, 10.07.09, 11:00-12:00h
    • Sat, 11.07.09, 11:00-12:00h
    • Sun, 12.07.09, 11:00-12:00h
    • Tue, 14.07.09, 11:00-12:00h
    All times

    Who and where is this?




    Terri Wagner posted this photo on her site. Thank you Terri!

    Samstag, 4. Juli 2009

    Who is this?__ New Foto




    I came across this picture from the Deutsches Bundesarchiv. The photographer is listed as "unknown".
    It is dated Januar 1932 and this is the description with it-
    "Vollblut und beherrschte Kraft ! Ein Hengst der weltberühmten Wiener-spanischen Reitschule in wundervoller Gangart."



    If anyone knows who it is and where it was taken, I would love to know.

    Romy

    2nd foto-
    "Die weltberühmte Wiener spanische Reitschule will demnächst in Deutschland gastieren! Morgenarbeit der weltberühmten Wiener spanischen Reitschule, dessen Leistungen bsher unerreicht sind."

    Date September 1930

    Source Deutsches Bundesarchiv (German Federal Archive), Bild 102-10347

    Author o.Ang.

    1962 foto-
    Old signature: 12598
    Original title: Bundespräsident Heinrich Lübke und Wilhelmine Lübke (untere Reihe in der Mitte) während einer Galavorführung der Spanischen Reitschule.
    Dating: 28. März 1962
    Photographer: Steiner, Egon
    Origin: Bundesregierung

    1986 foto-
    Original title: V.r. in der vorderen Reihe sitzend: der österreichische Bundespräsident Rudolf Kirchschläger, Marianne von Weizsäcker, Bundespräsident Richard von Weizsäcker und Herma Kirschschläger beim Besuch der spanischen Reitschule
    Dating: 19. März 1986
    Photographer: Schaack, Lothar
    Origin: Bundesregierung

    Mittwoch, 1. Juli 2009

    Russian Horseguard and Riding School


    Some of the uniforms worn by officers of the Horse Guards in 1856. Count Lambert, in command, is seen surrounded by officers; in the background the Great Riding School, in St. Petersburg. A. Gobens

    The quarters occupied by the Horse Guards in St. Petersburg covered a large area. The ground floor was occupied by the regimental stables, above them on the first floor were the barrack-rooms of the four squadrons and the auxiliary companies, and on the second floor the flats occupied by officers and a few civil officials in the regimental service.

    Regimental quarters also comprised the Great and the Small Riding Schools. All military exercise whether on foot or on horse-back took place at the Great Riding School and it was there that every year on March 25th., Our Lady's Annunciation Day and Commemoration Day of the Horse Guards, a solemn Te Deum was sung, followed by a review on foot held by H. M. the Emperor. Again the Great Riding School was the scene of regimental " concours hippiques " for officers and men as well as of riding exercise in which all officers took part under the personal supervision of the Commander or the senior colonel. And, finally, it was at the Great Riding School that all inspections by commanding generals, hearing of complaints, horse parades, inspections of senior and junior contingents etc. took place, as did also the traditional review held by each new commanding officer on entering upon his duties. The Great Riding School was the very centre of regimental life and activity, with hardly an interval, from 6 a.m. to 6 p.m.

    The Small Riding School was much less in size, it was used by officers only and its character was more intimate. Every day all lieutenants and sub-lieutenants look their riding exercise there; there also horses were trained for the "concours hippique". In the evening, during Lent, officers sometimes arranged carrousels and gymkhanas at the Small Riding School to which officers' families and guests were invited.

    The Horse Guards were mounted on black horses. Each officer was obliged to keep at least two chargers. Within the last ten years before the outbreak of the war many officers' chargers had been imported from England, and it was the high class of their mounts that enabled the Horse Guards' officers' team to win three of the four great four miles steeple chases run at Krasnoie Selo in the presence of the Emperor and thus to secure His Majesty's prize.
    The uniforms worn by officers of the Horse Guards were very numerous, a special uniform having to he worn at nearly every official function. The men's uniforms were also highly elaborate, although less so than the uniforms of the officers.

    The Officers' Mess of the Horse Guards was one of the largest and most beautiful in St. Petersburg and contained a very great number of works of art, to say nothing of the priceless collections belonging to the Horse Guards' Museum. Due to the generosity of Russian Monarchs and to that of officers of the Horse Guards more pieces were constantly being added. The vestry of the cathedral of the Annunciation, the regimental church of the Horse Guards, also contained a large number of works of art of inestimable historic value, nearly all of which were presents of Emperors and Empresses of Russia.

    The Horse Guards were the oldest cavalry regiment in the Imperial Russian Guards' Corps whose Colonel-in-Chief was the reigning Emperor, and they enjoyed all the rights and privileges conferred upon them by their high rank. Most of the monarchs who reigned in Russia were placed on the rolls of the Horse Guards as Heirs Apparent on the very day of their birth. The constant favour in which Russian Sovereigns held the Horse Guards is also shown by the fact that most of the Grand Dukes of Russia were placed on their rolls and that a large number of officers were selected from the Horse Guards to join His Majesty's Suite. It may indeed be said that, as regards the number of their officers appointed to serve in His Majesty's Suite, the Horse Guards ranked first among the regiments of the Imperial Guards. Following His Majesty and the Heir Apparent, other Members of the Imperial Family placed on the rolls of the Horse Guards at the time of the outbreak of the revolution were: Grand Duke Paul of Russia and his son Grand Duke Dmitri of Russia, Grand Duke Constantine and his brother Grand Duke Dmitri of Russia, Grand Duke Nicholas of Russia and Prince John of Russia.

    Any young gentleman wishing to become an officer in the Horse Guards had to submit, before obtaining his commission, to a rigorous secret ballot by the Officers' Corps. In most cases candidates were young gentlemen whose ancestors, fathers or near relations had held commissions in the Horse Guards in former years. It was this selection founded to a great extent on the hereditary principle, that was responsible for the ardent love officers of the Horse Guards have always felt for the regiment to which they were bound by so many family ties and traditions, for the rigorous and rigid discipline loyally observed by them on duty as in private life, for their high concept of honour and duty and for their boundless loyalty and fidelity toward their Sovereign. All officers of the Horse Guards were personally known to H. M. the Emperor.

    The Horse Guards formed part of the garrison of St. Petersburg and their service was therefore very brilliant, but also very expensive. Officers hardly ever received their pay; as a rule it scarcely sufficed to cover necessary expenses of regimental life. In order therefore to be in a position to hold a commission in the Horse Guards an officer had to be in possession of ample private means. Most of the officers of the Horse Guards, whether married or single, lived in large flats placed at their disposal in the regimental barracks. An orderly chosen from among the men of his squadron was attached to the person of every officer.

    Living Tradition

    If somebody might believe that all royal protocol, tradition and habits are condemned to museums..... please find a picture how we maintain this in The Netherlands....

    August 13, 2008  U.S. Ambassador to the Kingdom of the Netherlands, James B. Culbertson, presented his credentials to Her Majesty Queen Beatrix at Noordeinde Palace in The Hague.

    Since our present Queen Beatrix became the monarch (1980) she let revive the old court habits in optima forma. (Don't be afraid, we do have a democracy over here ;-)) As a horse lover, she reorganized and increased the Royal Stables, into the mid 19th century glance.

    She also reestablished  the habit that new ambassadors, who should present their credentials to the Queen according to the international protocol,  are fetched by a royal carriage from their embassies , and brought to her palace in the center of  The Hague.

    Above you see a picture of that event of the US-ambassador last year.

    According to experts, (like Hans Brabenetz in Vienna), our Royal Stables are the best preserved in its kind in the world - even better than the Royal Mews in London, or the equerries in Kopenhagen or Stockholm)

    See:   http://www.koninklijkhuis.nl/content.jsp?objectid=4515

    The famous "Gouden Koets" (Golden carriage) is still in use, once a year during the traditional opening of the parliament (always in September), equipped by 8 horses (alternately by 8 Friesians or 8 black warmbloods)